David Duchovny muss erwachsen werden


David Duchovny denkt, er wäre noch immer nicht erwachsen.

Der ‚Akte X‘-Darsteller, der im August stolze 50 wird, hat seit seiner Sex-Therapie 2008 eine neue Reife in sich entdeckt, ist aber der Meinung, er hätte noch viel zu lernen.

„Ich fühle mich, als wäre ich nie erwachsen geworden, kann jedoch von meiner Arbeit sagen, dass ich viel mehr ‚Mann‘ bin als vor fünf Jahren“, verrät er der ‚USA Today‘. „Vielleicht bin ich zu spät dran, vielleicht hat es aber auch noch Zeit. Ich bin froh, dass es passiert ist. Reifer werden ist etwas, dass man machen muss.“ Dieser Reifeprozess war jedoch kein Zuckerschlecken, wie er enthüllt. „Ich stellte mir einige schwere Fragen und musste einige schwere Antworten akzeptieren. Ich lernte, bescheiden zu sein“, erzählt der amerikanische Schauspieler dazu.

In der turbulenten Phase seines Lebens, in der sich seine Frau Tea Leoni von ihm trennte und er seine Therapie durchzog, musste er auch begreifen, wie man Demut zeigt. Das half ihm bei der Versöhnung mit seiner Gattin sehr.

Duchovny, der in dem neuen Film ‚The Jonseses‘ neben Demi Moore, Amber Heard und Miley Cyrus eine Hauptrolle spielt, fügt hinzu: „In den USA haben wir ein seltsames Bild von Männern – arrogant und aggressiv sollen sie sein. Bescheidenheit wird als unmännlich betrachtet. In den letzten fünf Jahren habe ich erkannt, dass Bescheidenheit eine wundervolle Eigenschaft ist.“

Vorher wäre der ‚Evolution‘-Darsteller darauf fixiert gewesen, sich alles zu „verdienen“. „Früher hätte ich gesagt: ‚Oh, ich verdiene das.‘ Das ist keine dankbar Einstellung. Dankbar wäre ‚Wow, ich bin ein Glückspilz. Das ist fantastisch.'“

In ‚The Jonseses‘ schlüpft Duchovny in die Rolle von Steve, Kopf einer von einer Marketingfirma zusammengewürfelten ‚Familie‘, die ihrer Umwelt Luxusartikel unterjubeln soll.