Vier deutsche Städte hoffen auf Eurovision Song Contest 2011





Vier deutsche Städte bewerben sich um die Austragung des Eurovision Song Contest im kommenden Jahr: Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Hannover haben ihre Bewerbungsunterlagen für das Grand-Prix-Finale bis Ende der Frist beim Norddeutschen Rundfunk eingereicht. Die Entscheidung über den Austragungsort des Finales am 14. Mai 2011 trifft der NDR gemeinsam mit der ARD und der European Broadcasting Union EBU. Noch im Laufe des Sommers solle der Gewinner feststehen, erklärte Thomas Schreiber, ARD-Koordinator Unterhaltung.

„Wir werden die Unterlagen sorgfältig daraufhin prüfen, welcher Ort die besten Produktionsbedingungen für drei Fernsehshows, die überzeugendste Infrastruktur und die günstigsten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bietet“, sagte Schreiber. Die eingereichten Unterlagen seien „sehr detailliert und beeindruckend“, alle Bewerberstädte „hoch motiviert“. Ursprünglich hatte auch Köln Interesse angemeldet, nun aber keine offizielle Bewerbung eingereicht.

Neben dem Grand-Prix-Finale muss die Siegerstadt auch zwei Halbfinals austragen. Für Deutschland wird erneut die aus Hannover stammende Lena Meyer-Landrut an den Start gehen. Die 19-Jährige hatte im Mai in Oslo als erst zweite Deutsche nach Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ 1982 das europäische Wettsingen gewonnen.