Michael Lohan will Tochter Lindsay nicht hinter Gittern sehen


Michael Lohan glaubt nicht, dass die Haftstrafe seiner Tochter Lindsay Lohan helfen wird, ihre Probleme zu überwinden.

Die problembeladene Aktrice (‚Girls Club – Vorsicht bissig!‘) wurde am Dienstag, 6. Juli, zu 90 Tagen Haft verurteilt, weil sie gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen hat, nachdem sie 2007 mit Alkohol am Steuer erwischt wurde. Ihr Vater äußert sich nun zu dem Vorfall und findet, dass dies nicht die richtige Lösung für seine Promi-Tochter sei.

„Ich bin betroffen, aber zugleich etwas zufrieden, weil sie auf Entzug muss. Das Letzte was ich für meine Tochter wollte, war aber, dass sie hinter Gitter muss. Jede Freiheitsstrafe ist hart, ganz besonders für junge Mädchen wie Lindsay, die das Gefängnis nicht brauchen. Ich war selbst schon dort und ich weiß, dass die Haft mir mit meinen Süchten überhaupt nichts brachte. Da waren die Drogen-Programme hilfreicher“, meint Michael, der außerdem felsenfest davon überzeugt ist, Lindsay sei von verschreibungspflichtigen Drogen abhängig.

Seine Anwältin Lisa Bloom fügt hinzu: „Ich sehe keinen Vorteil darin, Süchtige ins Gefängnis zu stecken, wenn sie niemanden verletzt haben. Lindsay fügt nur sich selbst Schaden zu.“

Die 24-jährige Schauspielerin muss am 20. Juli ihre Haft antreten und sich nach ihrer Freilassung auch noch einem Entzugsprogramm unterziehen.