„Der Bachelor“ – Mehr Schein als Sein?

Promis deutsch

Seit Anfang des Jahres ist es wieder so weit, in der neuen Staffel von RTLs beliebter Show „Der Bachelor“ kämpfen 20 junge Damen um das Herz eines Junggesellen – dieses Jahr um den 32-jährigen Daniel Völz. Aber wie viel an der Sendung ist eigentlich echt? Ob die Kandidatinnen sich wirklich die große Liebe erhoffen oder nur größere Bekanntheit erlangen wollen? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Geplanter Zickenkrieg

Dass es in jeder Staffel früher oder später zu rigorosen Auseinandersetzungen kommt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit von RTL beabsichtigt. Zwar gibt es laut eigener Aussage kein Drehbuch, dafür hat der Sender aber andere Möglichkeiten, Streitereien anzustacheln. Laut Ex-Bachelor Kandidatin Anja Polzer, die 2012 in der Show teilnahm, werden beim Casting nämlich gezielt Charaktere ausgesucht, welche nur bedingt zueinander passen … Damit ist der Zickenterror mehr oder weniger vorprogrammiert.

Psychische Belastung

Um beim „Bachelor“ mitmachen zu können, müssen die Kandidatinnen neben dem Casting auch Zeit für den Dreh selbst freischaufeln. Für all diejenigen mit einem festen Job sicherlich keine einfache Aufgabe, die meistens auf einen längeren unbezahlten Urlaub hinausläuft. Neben diesem psychischen Druck stehen die Frauen während der Drehtage ähnlich wie bei Big Brother fast den gesamten Tag unter Beobachtung: Das Tragen eines eingeschalteten Mikrofons ist von neun bis 20 Uhr Pflicht und tricksen nahezu unmöglich.

Liebe oder Berühmtheit

Auch wenn die meisten Situationen innerhalb der Show nicht gestellt sind, bleibt am Ende trotzdem die Frage: Welche der Kandidatinnen möchte sich eigentlich wirklich verlieben, und wer ist nur dabei um im Fernseh-Business Fuß zu fassen? Anja Polzer ist sich sicher: Niemand hier ist noch auf der Suche nach der großen Liebe – „mittlerweile ist es für die Kandidatinnen nur noch ein Sprungbrett. Sie nutzen die Show gezielt, um danach in den Medien weiterhin präsent zu bleiben … Just for fun, wie wir damals, nimmt niemand mehr teil.“



Screenshot: www.rtl.de

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