Haartransplantation – plötzlich wieder jung?

Promis international

Die Mode- und Fernsehwelt staunt immer wieder über Stars, die auf einmal keine Geheimratsecken mehr haben oder auf einmal mit einer tollen Haarpracht auftreten. Ein Beispiel dafür ist John Travolta, dessen Haare vor einiger Zeit schon deutlich dezimiert schienen. Bei seinen letzten Auftritten hingegen punktete er mit einer Haarpracht wie ihn jeder vom Filmklassiker „Grease“ aus den 1970er-Jahren kennt? Wie das geht? Ganz einfach: Eine Haartransplantation macht es möglich.

Wie gehen Stars mit Haartransplantationen um?

Rocco Stark, der deutsche Sänger und Schauspieler macht es vor, wie man ganz offen mit Beauty Behandlungen umgehen kann. Auf seinem Instagram Account präsentiert er die Ergebnisse der Transplantation und zeigt interessante Vorher-Nachher Fotos. Viele Männer und Frauen sind mit ihrer Haarpracht unzufrieden. Stars wie Rocco Stark, die ganz offen mit diesem Thema umgehen, erleichtern anderen Betroffenen den Schritt zum Schönheitschirurgen. Niemand muss sich dafür schämen, seinen Look verbessern zu wollen und sich dafür unters Messer zu legen. Schließlich muss sich jeder in seinem Körper wohlfühlen und dafür machen sich viele Stars stark. Nicht nur Stars aus der Film- und Fernsehwelt glänzen mit neuer Haarpracht. Auch bekannte Sportler wie England-Stürmer Wayne Rooney ließ eine Haartransplantation durchführen. Elton John trat schon in den 1970er-Jahren mit deutlich ausgedünntem Haupthaar auf, in den letzten Jahren fällt auf, dass seine Haarpracht wieder voller geworden ist. Warum lassen sich so viele Stars Haare transplantieren? Ganz einfach, egal ob man in der Fernseh- oder Musikszene bekannt ist oder Sportler im Rampenlicht steht, gutes Aussehen ist wichtig. Schließlich möchte man den Fans ja in jeder Hinsicht ein Vorbild sein – unter anderem auch beim Look. Aber auch Privatpersonen nehmen vermehrt die Möglichkeit in Anspruch, durch eine Haartransplantation jünger auszusehen.

Was bedeutet Haarausfall für Männer?

In der Regel sind Männer weit häufiger von Haarausfall betroffen als Frauen. Man geht davon aus, dass 80 Prozent aller Männer an erblich bedingtem Haarausfall leiden. Bei manchen Betroffenen schwindet die Haarpracht schon mit 25 Jahren, bei anderen zeigen sich erst mit 50 oder 60 Jahren Geheimratsecken. Man geht davon aus, dass das männliche Hormon Dihydrotestosteron (auch DHT genannt) für die Verjüngung der Haarpracht verantwortlich ist. Die Haarzellen reagieren sehr sensibel auf dieses Hormon und in weiterer Folge sterben die Haarwurzeln ab, das Haar fällt aus. Hautärzte sprechen dann von vermehrtem Haarausfall, wenn man mehr als 100 Haare pro Tag verliert. Haare verliert jeder, weil sich die Pracht ständig erneuert. Üblicherweise verläuft der Haarverlust immer nach demselben Schema:

  • Es zeigen sich Geheimratsecken an der Stirn
  • Die sogenannte Tonsur tritt auf – darunter versteht man kahle Stellen am Oberkopf
  • Schließlich bleibt nur mehr ein Haarkranz stehen

Wie Männer mit beginnendem Haarausfall umgehen, ist völlig unterschiedlich: Einige verbergen Geheimratsecken geschickt mit einer tollen Frisur, während sich andere für einen radikalen Kurzhaarschnitt entscheiden. Manche Männer akzeptieren den Verlust einfach als natürlichen Alterungsprozess und haben damit kein Problem. Andere wiederum möchten nicht schon in jungen Jahren viel älter aussehen und entscheiden sich für eine Haartransplantation.

Wie läuft eine Haartransplantation ab?

Die Auswahl des richtigen Arztes ist entscheidend dafür, ob eine Haartransplantation gelingt. Immerhin handelt es sich dabei um einen chirurgischen Eingriff, der viel Fingerspitzengefühl erfordert. Die Stars aus der Filmszene müssen sich ebenso wie Privatpersonen Zeit dafür nehmen, die verschiedenen Methoden kennenzulernen und den Arzt des Vertrauens auszuwählen. Bei einer Haartransplantation wird Eigenhaar von einer anderen Körperstelle am Kopf eingepflanzt. Wichtig ist, ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Mediziner zu führen. Dabei wird unter anderem geklärt, ob es sich bei dem Problem um erblich bedingten Haarausfall handelt. Durch eine genaue Anamnese kann herausgefunden werden, wie sich der Haarausfall tendenziell weiterentwickeln könnte. Es macht nämlich nur Sinn, Eigenhaar aus einem Körperbereich zu transplantieren, der nicht vom genetisch bedingten Ausfall betroffen ist. Meistens handelt es sich dabei um die Haare im Nackenbereich. Dabei ist auch relevant, wie groß die zu behandelnde Fläche ist. Davon hängt unter anderem ab, wie vielen Transplantationen sich der Betroffene unterziehen muss. Nach einem umfassenden Beratungsgespräch erfolgt in der Regel die Untersuchung von Haar und Kopfhaut.

Was ist bei Haartransplantationen sonst noch zu beachten?

Wie lange der Eingriff dauert, mit welchen Kosten zu rechnen ist und welche Erfolgschancen bestehen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:

  • Von der Beschaffenheit der Haare
  • Von der Dichte des Spenderhaares – gibt es noch genug Haare im Nackenbereich?
  • Der Haarwuchsrichtung
  • Der Einschätzung des Verlaufs des Haarausfalls durch den behandelnden Arzt
  • Der Größe der zu behandelnden Fläche

Bei den oben genannten Stars aus Film, Fernsehen, der Musikbranche und aus dem Sport waren die Haartransplantationen in jedem Fall ein voller Erfolg. Es gibt also mit der Haartransplantation eine Möglichkeit, mit etwas zeitlichem und finanziellem Aufwand seine Geheimratsecken in den Griff zu bekommen.

 


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