Premium-Preise: Handys, die nur Promis bezahlen können

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Früher waren es teure Weine, Havannas oder Luxusuhren, mit denen sich Stars und Besserverdienende als Statussymbole schmücken konnten – jetzt ist das Smartphone hinzugekommen. Wer nun aber denkt, der Preis-Zenit sei mit dem iPhone X schon erreicht, der wird hier eines Besseren belehrt.

Straußenleder und 18-Karat-Gold

Für die meisten ist bereits das neue iPhone mit einem Preis von bis zu über 1.300 Euro ein Smartphone, das jenseits ihrer finanziellen Möglichkeiten liegt. Dabei ist das neue Innovationswunder von Apple weit davon entfernt, in preislicher Hinsicht die Spitze darzustellen. Dafür sorgen Hersteller wie Bellperre, die mit ihren Smartphones von vornherein eine finanzkräftige Klientel als Zielgruppe im Blick haben. Belleperre bietet seinen Kunden die individuelle Konfiguration seiner Smartphones an: mit so noblen Materialien wie Straußenleder. So viel prestigeträchtiger Individualismus hat allerdings seinen Preis: Die Modelle kosten zwischen 2.200 und fast 4.000 Euro.

Ähnlich verhält es sich mit den Smartphones des Anbieters Gresso: Das Tastentelefon „Meridian M6“ des Herstellers ist technisch mit 32 GB Speicher und einer 3-MP-Kamera eher unterdurchschnittlich ausgestattet, brilliert dafür aber mit einem handgearbeiteten Gehäuse aus Titan und Tasten aus 18-karätigem Gold. Kostenpunkt: 8.200 Euro. Wer nach dem Erwerb solch eines Luxus-Smartphones knietief im Dispo sitzt, kann dann immer noch online zocken, Angebote wie den Fishin Frenzy Bonus nutzen – und auf einen schnellen Gewinn hoffen.

64 Gigabyte-Speicher, 13 Megapixel-Kamera, 92.900 Euro

Design und edle Materialien können die Preisschraube durchaus noch höherschrauben. Bestes Beispiel hierfür ist das Smartphone mit dem Kurznamen „Eclipse – Desiring Arcadia – Onyx Alligator” des Anbieters Goldvish. Technisch bietet das Smartphone mit seinen 64 GB Speicher und seiner 13-MP-Rückkamera ebenfalls durchschnittliche Leistung, besitzt dafür aber ein Gehäuse aus Edelstahl und Krokoleder. Es ist mit sage und schreibe 320 kleinen Diamanten besetzt. Wer sich damit schmücken möchte, sollte ein gut gefülltes Konto besitzen: Das „Eclipse“ kostet satte 92.800 Euro.

Ob so eine Luxusprodukt-Hochpreis-Politik für den Hersteller immer gut funktioniert, ist fraglich. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Hersteller Sirin Labs. 2016 bot das Unternehmen ein Smartphone an, das mit Verschlüsselungen nach Militärstandard arbeitete. Der Preis dafür lag bei stolzen 12.000 Euro – das Produkt floppte am Markt. Das neue Modell von Sirin Labs ist das Blockchain-Smartphone „Finney“, welches ebenfalls für ein überdurchschnittliches Maß an Smartphone-Sicherheit sorgen soll. Es wird jetzt für einen wesentlich bodenständigeren Preis von 845 Euro angeboten und befindet sich damit grob in derselben Preisliga wie das iPhone 8. Ob das nun das Prädikat „günstig“ verdient, liegt im Auge des Verbrauchers.

Bildquelle: Screenshot von Instagram
(https://www.instagram.com/p/BS_V52ZBWE2/?taken-by=bellperre_official)

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