Berghain: So kommt man rein

Fashion

Ein geplanter Besuch des Berghains kann im Desaster enden, noch bevor man es betreten hat. Erst steht man 60 Minuten lang in der Schlange und dann das: Der Türsteher lässt einen nicht herein. Auf die Frage nach dem Warum, kommt keine Antwort. Zugegeben: Eine Garantie, ins Berghain zu kommen, gibt es nicht. Heilige Hallen heißen sie nicht umsonst. Diese Tipps erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit auf Einlass.

  1. Der Dresscode

Kurzer Rock, Stilettos, Blazer und Clutch? Im Berghain kommt das nicht so gut an. Der Club ist keine elegante Businesslounge und möchte es auch partout nicht sein. Das Berghain lockt seit jeher extrovertierte Persönlichkeiten an, die dies auch durch ihren Kleidungsstil zum Ausdruck bringen. Das bedeutet: Sie sollten weder so elegant wie etwa für einen Casinobesuch noch so lässig wie nach einem Fernseh- oder Computerspiele-Nachmittag ins Berghain kommen. Trotzdem betonen Sie am besten Ihren eigenen Stil mit ausgefallenen Details, die nicht jeder trägt. Langeweile hat im Berghain keine Chance, schon gar nicht, wenn es um den Einlass geht. Auch Sexyness ist Trumpf, billiges Aussehen jedoch nicht.

  1. Das Verhalten

Klar kann es Nerven kosten, 60 Minuten oder länger in einer Schlange zu stehen und das um 2 Uhr nachts (die Partynacht im Berghain beginnt spät). Grund, ausfällig zu werden, sollte das jedoch nicht sein. Denn wer unangenehm aus der Masse heraussticht, kommt später am Türsteher auch nicht vorbei. Ein Tipp: Um in der Schlange nicht aufzufallen und sich die Zeit angenehmer zu machen, sollte man darauf achten, dass der Handy-Akku vollgeladen ist. Oder man eine Powerbank dabei, nur um auf Nummer sicher zu gehen. Coole Apps lassen die Zeit ebenfalls schneller rumgehen. Mit Instagram oder Snapchat kann man tolle Fotos schießen und sie anschließend mit Freunden teilen, die zu Hause geblieben sind. Weitere Apps, wie Arcade- oder Casinospiele oder auch Musik-Apps, helfen ebenfalls gegen die Langeweile. Man sollte sich jedoch bemühen, nicht wie ein Tourist zu wirken, auch wenn man einer ist. Das Berghain ist nach wie vor bemüht, Club für die Berliner Szene zu sein und nicht zum Touri-Schuppen zu werden. Auch wenn bereits die New York Times über den Club schrieb, dass er der beste der Welt sei.

  1. Das Auftreten

Türsteher mögen keine großen Gruppen. Das gilt nicht nur für das Berghain. Zum einen sorgen sie für eine unerwünschte Dynamik im Club. Es droht die Gefahr, dass sie die ganze Zeit zusammenglucken und andere ausschließen. Zum anderen ist das Aufkreuzen in der Gruppe riskanter, weil nur ein Mitglied ausfällig werden muss, damit die Türsteher dem ganzen Rest der Gruppe den Eintritt versagt.

  1. Die Einstellung

Wer in der Schlange über das Outfit oder das Verhalten von anderen Menschen lacht, nur weil sie „anders“ reden oder aussehen als man selbst, kommt garantiert nicht herein. Das Berghain ist ein offener Club und begrüßt die Buntheit im Verhalten und Aussehen der Menschen. Wer sich als etwas Besseres fühlt als andere und der Meinung ist, es gebe ein „Normal“ im gesellschaftlichen Leben, der hat die Philosophie des Clubs nicht im geringsten verstanden und muss draußen bleiben.

Bildquelle: Thinkstock, 480760341, iStock, NiseriN

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