Kein-BH-Trend: Macht die Brüste frei!

Promis international

Was unsere Mütter als Trend aus den späten Sechzigern kennen, kommt nun zurück. Oder besser gesagt: bleibt weg. Die Rede ist vom Büstenhalter. Auf den verzichten wir jetzt nämlich einfach. Immer mehr Stars machen uns vor, wie der No-Bra-Trend funktioniert.

Dünne Träge, leichte Stoffe, keine BHs. Was sich schon im Sommer 2016 ankündigte setzt sich nun fort. Frauen verzichten auf den Büstenhalter. Nicht nur zu Haus, sondern auch, wenn sie auf die Straße gehen.

„No Bra“ nennt sich der Trend, der aus der Celebrity-Welt nun in unsere Gefilde schwappt. Halle Berry, Bella Hadid und Lady Gaga: Sie alle und mehr machen es vor. Sich ohne BH zu kleiden, ist kein Tabu. Und sieht bei manchen Outfits einfach besser aus. So wirken Spaghettiträger nur dann richtig schön, wenn keine dicken BH-Träger darunter hervorschauen. Aber auch tief ausgeschnittene Baumwollshirts oder bustierartige Tops können ohne BH darunter besser aussehen. Ob der Trend funktioniert hängt natürlich von Form und Größe unserer Oberweite ab.

Durch Postings auf Instagram hat der Trend eine zweite Bedeutungsebene bekommen. Es scheint wie in den Sechzigern um die Befreiung zu gehen: die Befreiung von einzwängender Kleidung. Gleichzeitig senden wir mit dem Trend ein politisches Statement.

Es geht darum, dass die Nacktheit des Oberkörpers bei Männern anders bewertet wird als bei Frauen. Zieht ein Mann sein Shirt aus, sorgt das kaum für Aufsehen. Er kann sogar mit freiem Oberkörper einkaufen gehen und würde nicht auf völlige Empörung stoße,  zumindest im Sommer. Bei einer Frau wäre das anders. Und genau das deuten Feministinnen und solche, die sich als Frauenrechtlerin bezeichnen, als Ungerechtigkeit. Ganz nackt machen wir uns deshalb nun nicht, aber wir lassen den BH weg.

Eine treue Anhängerin des No-Bra-Trends ist Rihanna. Die Sängerin läuft eigentlich nur noch ohne BH herum. Dass sie auf das Utensil verzichtet, macht sie dabei sehr deutlich. So trägt der US-Star nicht einmal dann einen Büstenhalter, wenn das Shirt durchsichtig ist. Ob das dann noch etwas mit Selbstbefreiung zu tun hat? Wohl kaum! Dabei geht es wohl eher um Effekthascherei.


Bildquelle: Thinkstock, 185540302, iStock, nono-p

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