Poker-Promis: Stars, die gern mit Karten zocken

Promis international

Boris mag es, Toby mag es, und Ben mag es auch: Pokern findet unter Stars und Sternchen immer mehr Freunde. Allerdings: Wenn es ans Verlieren geht, scheint der eine oder andere durchaus mal die Contenance zu verlieren.

Bobele als Poker-Profi

Unter den deutschen Promis ist es vor allem Boris Becker, der mit seiner Leidenschaft fürs Bluffen eine kleine zweite Karriere hingelegt hat: Der Ex-Tennisprofi und Grand-Slam-Sieger von 1985 war der erste Sportstar, der einen Sponsoring-Vertrag mit dem Online-Portal PokerStars.com abschloss, einem Portal, das im Gegensatz zu Spiele-Portalen wie Stargames Casino seinen Schwerpunkt aufs Pokern verlegt hat. Schon kurz darauf war er in vielen TV-Werbespots des Online-Anbieters zu sehen und spielte für das Unternehmen bei vielen Online- und Live-Turnieren mit – Höhepunkt war vielleicht die TV Total Pokerstars.de-Nacht mit Stefan Raab. Auch trat „Bobele“ Becker schon mal gegen seine bessere Hälfte Lilly Becker an – und gewann. Darüber hinaus zeigte Becker auch anderweitig, dass er ein ernst zu nehmender Poker-Spieler ist: 2013 belegte er bei der European Poker Tour (EPT) auf Platz 49, und Platz 40 bei der WPT in Las Vegas.

Hollywood-Promi als schlechter Verlierer?

Zu den Hollywood-Stars, die auch gern mal um größere Summen spielen, gehört der Schauspieler Tobey Maguire („Spiderman“). Allerdings soll sich dieser durchaus talentierte Spieler laut Aussage einer Pokerspiel-Organisatorin, die Untergrund-Poker-Runden der Reichen und Schönen Hollywoods organisierte, ein schlechter Verlierer sein, wenn es mal nicht so gut für ihn läuft. So habe Maguire sie aufgefordert, wie ein Seehund zu bellen, wenn sie ein Trinkgeld in Form eines Chips in Höhe von 1.000 Dollar haben wolle. Als sie der Aufforderung nicht nachkam, hörte der Schauspieler nicht auf, sie weiter vor den anderen bloßzustellen. Positiveres hatte die Poker-Lady über Mitspieler Matt Damon zu berichten: Er sei der netteste und natürlichste Typ, den sie je getroffen hätte.

Casinoverbot wegen Kartenzählens

Eine andere Hollywood-Größe, die gern pokert, ist Ben Affleck. Bei einem Besuch des Hard Rock Casinos in Las Vegas zählte er aber unzulässig die hohen Karten mit, um dadurch im Spiel Vorteile zu erzielen. Das ist zwar nicht per se verboten, aber das Casino ließ trotzdem keine Gnade walten: Dem Schauspieler ist daraufhin lebenslang der Eintritt in dieses Etablissement verwehrt worden. Affleck dürfte dies wenig geschmerzt haben – Vegas hat ja bekanntlich mehr als einen Pokertisch zu bieten …

Bildquelle: Pixabay, cards, 1030852 640

 


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