Im Kino: “Die Schöne und das Biest” mit Emma Watson als Belle

Film und Kino

Der Zeichentrickfilm „Die Schöne und das Biest“ von 1991 war ein Kassenschlager und weckt einige Kindheitserinnerung an den singenden Kerzenleuchter Lumière, den süßen Tassilo und den fiesen Gaston. Am 16. März kommt die gesangreiche Realverfilmung des Disney-Klassikers mit Emma Watson als Belle in die Kinos.

Darum geht’s im neuen Disney-Film

Die Geschichte ist eine Adaption des Zeichentrickfilms von 1991 – nur mit echten Schauspielern und gleich viel Gesang. Das Original lockte damals in Deutschland mehr als fünf Millionen Zuschauer in die Kinos. Weltweit spielte der Film über 424 Millionen Dollar ein. Die Chancen für einen erneuten Erfolg stehen gut, betrachtet man sich allein die hochkarätige Besetzung.

Falls ihr keine Ahnung von der Story habt, hier eine kleine Zusammenfassung: Die schöne Belle, gespielt von Emma Watson, lebt zusammen mit ihre leicht eigentümlichen Vater Maurice, gespielt von Kevin Kline, friedlich und zufrieden in einem reizenden Dörfchen. Der Macho-Schönling Gaston, gespielt vom charismatischen Luke Evans, umgarnt sie penetrant, sie möchte nichts von ihm wissen.

In einem verwunschenen Schloss in der Nähe des Dorfes wohnt ein Biest, gespielt von Dan Stevens. Das Biest war einst ein Prinz, der mit einem Fluch belegt wurde und seine wahre Gestalt erst wieder annehmen kann, wenn sich eine Holde – trotz seines abscheulichen Aussehens – in ihn verliebt …

Darum hat sich Emma Watson für die Rolle der Belle entschieden

Die britische Schauspielerin Emma Watson lehnte die Rolle der Cinderella ab, die ihr für den Disneyfilm „Aschenputtel“ angeboten wurde. Ihre Begründung: Cinderella würde nicht ihrem Frauenbild entsprechen, stehe nicht für Emanzipation und sei für junge Mädchen kein Vorbild.

Die Rolle der Belle gefiel ihr dafür auf Anhieb deutlich besser, sei sie doch wesentlich vielschichtiger als die der Cinderella. Belle liest schließlich Bücher, ist selbstbewusst, weiß was sie will und hat Durchsetzungsvermögen. Das entsprach eher den Vorstellungen der 26-Jährigen UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte.

Hässliche Belle-Puppe sorgt für Schlagzeilen

Natürlich gibt es zum neuen Film auch wieder diverse Merchandise-Produkte wie Kleidung, Poster, Deko und Spielzeug. Eine Belle-Puppe sorgt für Aufsehen. Sie soll der Schauspielerin Emma Watson ähneln, hat aber angeblich mehr Ähnlichkeit mit Justin Bieber. So sieht es zumindest die Netzgemeinde auf Twitter und Co – #BelleDoll.

Screenshot und Video: https://www.youtube.com/watch?v=bmEOsNP9SCo


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