Mit Earth, Wind and Fire schrieb er Musikgeschichte – Good Bye Maurice White

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Schon wieder hat die Musikwelt einen ganz Großen verloren: Am 4. Februar verstarb Maurice White, Gründungsmitglied der legendären Funk-Band Earth, Wind and Fire im Alter von 74 Jahren. Seit den späten 1980er Jahren lebte er sehr zurückgezogen und kämpfte gegen die Parkinson-Krankheit.

Tanzmusik vom Feinsten

„Got to get you into my life“, „September“, „Boogie Wonderland“, „Fantasy“ – die Kultband Earth, Wind and Fire brachte die Siebzigerjahre zum Schwingen. Stars der Gruppe waren Sänger Philip Bailey, Maurice White und sein Bruder Verdine, die ihre Zusammenarbeit bereits 1970 begannen. Ihre Alben verkauften sich mehr als 90 Millionen mal – ganze sechs mal wurde Earth, Wind and Fire mit dem begehrten Grammy ausgezeichnet.

In ihren Anfängen ließ sich die Band vom Jazz beeinflussen, entwickelte dann aber immer mehr die für sie typische Mischung aus Funk, Gospel- und Big-Band-Sound. Unverwechselbar machten die Hits der Gruppe vor allem prägnante Bläser-Einsätze und die hohe Stimme von Philip Bailey. In ihren Konzerten trug die Band immer aufwändige Glitzerkostüme und überraschte mit jeder Menge Lichteffekte.

Rückzug aus gesundheitlichen Gründen

Im Jahr 2000 machte Maurice White seine Parkinson-Erkrankung öffentlich – aus dem Tourleben hatte er sich bereits 1995 zurückgezogen. Die Musik von Earth, Wind and Fire war für ihn weitaus mehr als Unterhaltung – ihm ging es darum, junge Menschen zu inspirieren, an sich zu glauben und für ihre Ideen zu kämpfen. Sein Bruder Verdine schrieb nach Maurices Tod auf der Facebook-Seite der Band, dass für die Familie und das nähere Umfeld nun eine sehr schwere Zeit des Wechsels in ihrer alle Leben beginne.


Fotonachweis: Screenshot eingebundenes YouTube-Video (https://www.youtube.com/watch?v=Gs069dndIYk, “Earth, Wind & Fire – September”)



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