E.L. James: Wie die Shades of Grey Autorin berühmt wurde

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Sie ist reich, sie ist prominent, sie ist wahnsinnig erfolgreich: Die britische Autorin E. L. James kennt mittlerweile jeder. Ihre „Shades of Grey“-Trilogie war weltweit ein Bestseller – allein in Deutschland wurden fast sechs Millionen Bücher verkauft, Hollywood sicherte sich die Filmrechte und im Februar lief der „Fifty Shades of Grey“ Erotikfilm mit Dakota Johnson und Jamie Dornan auch in den deutschen Kinos an.

Aber: Die wunderbare Karriere der Erika Leonard (so ihr richtiger Name) war zunächst  eher holprig. Die Autorin startete ganz bescheiden und veröffentlichte erotische Prosa in Eigenregie. Und auch der erste Band der „Shades of Grey“-Trilogie war ein E-Book, erst dann wurde ein Verlag auf die Autorin aufmerksam.

Buch in Eigenregie veröffentlichen

Wenn kein Verlag das mühsam erstellte Buchmanuskript drucken möchte, bleiben dem Autoren zwei Möglichkeiten:  Den Kopf in den Sand stecken oder Self-Publishing! Dafür wendet man sich an entsprechende Anbieter, zum Beispiel diesen hier. Der Anbieter übernimmt die Konvertierung in die passenden Formate und die Produktion von Books on Demand. Auch die Cover-Gestaltung und das gesamte Marketing kann man an sie übertragen.  Von jedem E-Book bleiben rund 50 bis 70 Prozent des Verkaufspreises beim Autor – das ist deutlich mehr als bei klassischen gedruckten Büchern. Für den Vertrieb eines E-Books müssen natürlich Partner ins Boot geholt werden – auch das kann man getrost seinem Publisher überlassen. Er knüpft auch den Kontakt zu große E-Book-Shops wie Thalia, Hugendubel, ebook.de oder iBooks.

Königin von Amazon

Dass diese Art der Veröffentlichung durchaus lukrativ sein kann beweist auch Poppy J. Anderson. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich eine Historikerin aus Essen, die mit ihren Liebesromanen als E-Book-Königin bei Amazon gilt. Mit 650.000 verkauften Exemplaren ist sie eine sehr erfolgreiche Autorin im Selbstverlag im deutschsprachigen Raum. Und auch eher unbekannte Namen wie Hanni Münzer (300.000 verkaufte E-Books), Nika Lubitsch (280.000) oder BC Schiller (270.000) sind der Beweis dafür, dass man tatsächlich ein Bestseller-Autor werden kann  und zwar ganz ohne Unterstützung eines großen Verlages.

Image: ThinkStock, iStock, Ruggiero_S


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