Video on Demand Nachfrage steigt stetig an

Film und Kino

Der Kampf der Filmindustrie gegen illegale Raubkopien und sogenannte Streams von Filmen ist so alt wie das offene Internet selbst und bis heute scheint die Filmindustrie immernoch als Verlierer aus diesem Kampf zu gehen. Doch es entwickeln sich immer neuere Techniken und Taktiken, wie die Filmrechteinhaber Geld einspielen können und dabei ist Video on Demand das beste Beispiel für den Erfolg dieser Strategien.

Kostenpflichtig, dafür legal

Denn Video on Demand ist irgendwie genau das, was illegale Streams auch sind, nur eben kostenpflichtig. Und dieser Dienst wird wirklich angenommen. Geht es denjenigen, die sich im Internet die illegalen Kopien von Filmen ansehen, also gar nicht darum, beim Anschauen Geld zu sparen, sondern viel mehr um den einfachsten und schnellsten Weg?

Einen Film im Internet kostenlos anzuschauen bedarf nämlich wirklich nicht viel Zeit. Man muss sein Vorhaben eigentlich nur in den Suchschlitz einer Suchmaschine eingeben und diese wird einem die richtige Seite ausspucken, wo man sich den gewünschten Film kostenlos ansehen kann. Das geht wirklich schnell und einfach.

Es ist also kein Geheimnis, dass diesen Weg viele gehen, anstatt sich einen Film in einem Geschäft oder auch Internet-Shop zu kaufen, das dauert eben viel zu lange. Mit Video on Demand sollte sich dies bei der Einführung der ersten Angebote aber ändern, denn nun waren Streams auch legal möglich und man konnte sich die neuesten Filmveröffentlichungen sofort auf Abruf im Internet anschauen.

Handel boomt

Heute ist der Handel mit den digitalen Video-Daten am boomen und drei große Anbieter teilen sich den besagten Markt: LOVEFiLM, Maxdome und Videoload. Das Angebot steigt bei allen dreien stetig an und somit werden auch immer mehr Filme-Fans vom Video on Demand überzeugt. Neben DVD und Blu-ray wird Video on Demand von den Verleihfirmen in Deutschland bereits als wichtigstes Medium für den Verkauf beziehungsweise Verleih der eigenen Filmveröffentlichungen angesehen.

Wer Interesse an der neuen Möglichkeit sich Filme auszuleihen hat, der sollte aber alle Anbieter vor der Anmeldung gut vergleichen. Denn diese unterscheiden sich teilweise in vielen Punkten und haben verschiedene Vor- und Nachteile. Auch das Angebot ist oft unterschiedlich, weil bislang nicht jeder Video on Demand Anbieter die selben Filmverleiher als Partner gewinnen konnte.

Das positive aber, was einem alle Dienste anbieten: Man kann diese ganz unverbindlich über 30 Tage kostenlos testen. So hat man die Chance sich für den zu entscheiden, der einem am besten zusagt.

 

1 Comment

  1. Andreas says:

    Hört sich interessant an. Fragt sich, wie schnell die Download-Geschwindigkeiten sind und wie groß das Filmangebot, z.B. an weniger bekannten Filmen ist.


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