Jackson–Familie verzichtet auf Verfahren gegen Leibarzt
Leute | Promi-News | 19. 01., 2012 um 21:59

Die Familie von Michael Jackson verzichtet auf ein Schadensersatzverfahren gegen den wegen fahrlässiger Tötung verurteilten Leibarzt des verstorbenen US-Popstars. Wie aus Justizkreisen in Los Angeles verlautete, war für kommende Woche eine Anhörung zu einer Entschädigung der Familie durch den Arzt Conrad Murray vorgesehen. Die Anhörung sei nach der Entscheidung der Angehörigen gestrichen worden, hieß es.
Das Gericht hatte der Jackson-Familie in dem Verfahren im vergangenen November eine Entschädigung zugesprochen, deren Höhe bei einer Anhörung im Januar festgelegt werden sollte. Die Staatsanwaltschaft verlangte von Murray, die entgangenen Einnahmen der Comeback-Tournee des “King of Pop” im Sommer 2009 in Höhe von geschätzt 100 Millionen Dollar (75,6 Millionen Euro) zu erstatten.
Murray war schuldig gesprochen worden, seinem unter Schlaflosigkeit leidenden Patienten im Juni 2009 eine Überdosis des Betäubungsmittels Propofol verabreicht und ihn dann vernachlässigt zu haben. Der Mediziner wurde Ende November zu vier Jahren Haft verurteilt.
AFP
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